Zunächst hatte ich wie so viele Vorurteile über eBikes. Als ich dann mal auf Texel für 2 Stunden eins gefahren hatte war der Grundstein gelegt.

Wenn man sich mehr mit dem Thema beschäftigt stellt man fest, dass sich alle Vorurteile in Luft auflösen.

Klar geht es ohne. Beim Saisonstart habe ich mit mit einer hügeligen 60Km Tour gleich mal übernommen – man will sich ja beweisen, dass es noch mit den Distanzen wie vor 25 Jahren klappt.
Aber gesund war das sicher nicht. Ich spreche noch nicht mal vom aeroben Bereich sondern von echter Überlastung.

Je nachdem welche Studie man ließt heißt es da, dass man zwischen 4 bis 10 mal mehr Fahrrad fährt als vorher und 3mal so weit. Klingt schon mal gut. Die Hemmschwelle Fahrten mit dem Fahrrad zu absolvieren sinkt dramatisch durch das “e”.

Die Reichweite gibt einem ein Gefühle von Freiheit. Ich kann ohne mir groß Gedanke über die Machbarkeit einer Route einfach drauf los fahren, auch mal Wege spontan ausprobieren. Für meine Herzgesundheit ist der Bereich im ECO Modus genau das Richtige.

Bekannte, die seit einigen Jahren eBike fahren, haben es von 0 auf 6000km im Jahr gebracht und als positiven Nebeneffekt ihren Bauch verloren.

Auch für kurze anstrengende Strecken wo man nicht verschwitzt ankommen will ist es perfekt geeignet. Ich möchte einfach meinen ökologischen Fußabdruck verkleinern und mehr regionale Produkte direkt beim Erzeuger kaufen, ohne dafür jedesmal 15km je Bauer mit dem Auto zu fahren. Auch der Einsatz an sehr heißen Tagen sinkt die Hemmschwelle Wege mit dem Fahrrad zu bestreiten.

Anhänger für Hund und Kind verlieren den Schrecken, zwar sinkt die Reichweite, aber derjenige der zieht ist den anderen nicht mehr so stark im Nachteil. Ich hatte mal versucht unseren 12kg Hund in einem 7kg Anhänger zu ziehen. Untrainiert bin ich am ersten Anstieg schon hängen geblieben.

Unabhängig von aller Vernunft macht es großen Spaß bedingt durch die Reichweite so viel an einem Tag zu sehen.